Die DW Akademie in Asien

Asien erlebt gerade große Veränderungsprozesse, besonders in den Bereichen Technologie und Handel, wo viele Länder die westlichen Industrienationen inzwischen nicht nur eingeholt, sondern bereits überholt haben. Trotz beeindruckender Entwicklungen kämpft ein Großteil der Menschen vor Ort jedoch noch immer mit widrigen Lebensumständen. Es fehlt an grundlegenden materiellen Gütern und Zugang zu Information. In vielen Ländern Asiens ist die Meinungsfreiheit außerdem stark eingeschränkt.
Die DW Akademie hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese wichtigen Themen durch drei Programme anzugehen:
1. Journalismus der Zukunft: Dieses Programm widmet sich dem (Wieder-)Aufbau von Vertrauen in nachhaltige Qualitätsmedien. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen stärken wir Trainings- und Weiterbildungseinrichtungen, verbessern journalistische Standards und fördern die wirtschaftliche Nachhaltigkeit von professionellen Medienhäusern. Unser Fokus liegt dabei auf Innovation, Medienethik und einem vertrauensvollen Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzern. Diese Grundlage ist essenziell für den Aufbau einer verlässlichen Medienlandschaft.
(Länder: Pakistan, Bangladesch, Usbekistan und Mongolei)
2. Digitale Resilienz und Dialog: Die Stärkung junger Menschen in Asien bildet den zentralen Kern dieses Programms. Wir fördern kritische Medienkompetenz, um junge Menschen widerstandsfähig zu machen gegen Desinformation, Propaganda und Hassrede im Internet. Das befähigt sie, Medien selbstbewusst und verantwortungsvoll zu nutzen und sicherzustellen, dass ihre Stimmen im öffentlichen Diskurs gehört werden. (Länder: Kambodscha, Myanmar, Mongolei, Kirgisistan, Usbekistan)
3. Flucht und Dialog: Vertreibung und Migration in großem Umfang stellen in Asien die Gesellschaften vor zahlreiche Herausforderungen. Gleichzeitig haben die betroffenen Menschen oft nur eingeschränkten Zugang zu Informationen, die ihre Situation betreffen. Ausgewogene Berichterstattung ist selten. Dieses Programm stärkt daher Medien, Medienschaffende und Community-Reporterinnen und –Reporter, hauptsächlich in den Aufnahmeländern und im Exil, um den gesellschaftlichen Dialog zu stärken und gegenseitiges Verständnis, Austausch und Zusammenarbeit zu fördern. (Länder: Bangladesch, Pakistan, Myanmar, afghanische Medien im Exil)
Die Projekte der DW Akademie und ihrer Partner in Asien stärken das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit und freien Zugang zu Information, konstruktiven Dialog und Teilhabe. Sie unterstützen außerdem den Aufbau einer diversen Medienstruktur, die demokratische Prozesse, soziale Entwicklung und politische Stabilität in der Region fördert.






