Aus aktuellem Anlass: Unsere Arbeit in Georgien

Das Land befindet sich in einem fragilen Spannungsfeld zwischen europäischer Integration und russischer Einflussnahme. Die Gesellschaft ist tief gespalten.
Seit dem Inkrafttreten des „Foreign Agents Registration Act“ (FARA) im Juni 2025 stehen unabhängige Medienschaffende in Georgien unter noch größerem Druck. Seitdem müssen sich nicht nur Organisationen, sondern auch Einzelpersonen, die mehr als 20 Prozent ihrer Einnahmen aus dem Ausland beziehen, als „ausländische Agenten“ registrieren. In der stark polarisierten öffentliche Debatte geraten freie Medien damit immer häufiger unter Beschuss.
Jüngst berichteten regierungsnahe Sender in Georgien von einer vermeintlichen Verschwörung, in die neben unabhängigen lokalen Medien auch europäische Nichtregierungsorganisationen und ihre Mittelgeber verwickelt seien.
Dazu stellen wir fest:
In Georgien arbeitet die DW Akademie mit unabhängigen lokalen Medien und Bildungseinrichtungen in Projekten, die sich mit Medien- und Journalismusausbildung sowie Faktenprüfung und Verifizierung befassen.
Diese Projekte werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Ein kürzlich abgeschlossenes Projekt wurde von der Europäischen Union finanziert.
Die DW Akademie ist in 60 Ländern mit Medienentwicklungsprogrammen aktiv. Wir treten weltweit für redaktionelle Unabhängigkeit ein und nehmen keinerlei Einfluss auf redaktionelle Entscheidungen unserer Partnerorganisationen.


