Am Strand von Hammamet in Tunesien zwischen einer Bauruine und einem Luxushotel: 40 Umweltjournalistinnen und -journalisten sowie Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NRO, eng. NGO) aus drei nordafrikanischen Ländern erfahren hier vor Ort von einem Experten, wie rapide die Erosion der Küsten fortschreitet, welche Konsequenzen zu befürchten sind und welche Lösungen der Küstenschutz bereithält.
Seit 2023 unterstützte die DW Akademie mit dem Projekt „Parler Environnement“ engagierte Medienschaffende sowie Umwelt- und Klimaschützerinnen und -schützer aus Tunesien, Algerien und Mauretanien mit Grundlagenarbeit wie Umweltvokabeltraining und Experteninputs. Die Journalistinnen und Journalisten erhielten Produktionsworkshops, die Vertreterinnen und Vertreter von Umweltschutzorganisationen Medientrainings, um besser kurze und prägnante Statements in Medien zu platzieren und ihre Kernbotschaften zielgruppengerecht und plattformspezifisch aufzusetzen. Mit einer Konferenz im November in Hammamet, Tunesien, fand das Projekt seinen Abschluss.
Das Projekt „Parler Environnement“ der DW Akademie wurde vom Auswärtigen Amt finanziert und in Fachpartnerschaft mit der Heinrich-Böll-Stiftung in Tunesien durchgeführt. Die Stiftung trug unter anderem mit der Vermittlung von Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Fortbildungen bei.
Autorinnen: Manuela Römer, Vera Möller-Holtkamp












