‚Unabhängiger Journalismus ist wichtiger denn je.‘

Liebe Leserin, lieber Leser,
wo freie Medien unter Druck sind, gerät auch die Demokratie in Gefahr. Durch unsere Arbeit weltweit wissen wir: Krisen, Kriege und Autoritarismus verschlechtern aktuell die Lage der Pressefreiheit in vielen Ländern. Sie machen die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten schwieriger und gefährlicher – manchmal sogar unmöglich.
Der andauernde Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der Krieg in Nahost und auch die Anschuldigungen und Angriffe der US-Administration unter Präsident Donald Trump gegen Medien sind nur einige Beispiele, die Medienschaffende wie auch Mediennutzende vor große Herausforderungen stellen. Autoritäre, technisch hochgerüstete Staaten schotten ihre Bevölkerungen zunehmend mit Internetblockaden, Zensur und Repression gegen freie Berichterstattung ab. KI-gestützte Desinformation und Manipulation der öffentlichen Meinung nehmen ein bisher ungekanntes Ausmaß an, das Gesellschaften weiter polarisiert und destabilisiert.
In einer Zeit zunehmender Polarisierung ist unabhängiger und vielfältiger Journalismus wichtiger denn je.
Auf der ganzen Welt vertrauen die Menschen dem faktenbasierten Journalismus der DW. Durch unsere Arbeit ermöglichen wir ihnen, informierte und freie Entscheidungen zu treffen. Dafür steht auch unsere DW Akademie: Als eine der weltweit führenden Medienentwicklungsorganisationen setzt sie sich mit ihren Projekten für Medien- und Meinungsfreiheit ein.
Peter Limbourg
Intendant, Deutsche Welle